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Was man beim Kauf von Kinderschuhen beachten sollte…

Passende Kinderschuhe sind für die Entwicklung unserer Kinder besonders wichtig. Zu kleine, zu große oder auf andere Weise schlecht passende Schuhe können Wachstums- und Haltungsschäden verursachen. Gerade Kleinkinder melden sich nicht bei Mama oder Papa, wenn der Schuh drückt. Was muss man also rund um das Thema Kinderschuhe beachten?

Die Schuhe müssen passen!

Bei zu kleinen Schuhen kommt es zu Fehlstellungen der Zehen, bei zu großen Schuhen verkrampfen sich die Füße um Halt im Schuh zu finden. Kinderfüße wachsen schnell, man sollte deshalb die Länge des Fußes regelmäßig nachmessen. Bei Kleinkindern bis zu drei Jahren empfiehlt es sich dies alle sechs Wochen zu tun. Bei Kindern im Alter von drei bis sechs Jahren sollten die Schuhe alle vier Monate kontrolliert werden. Bei Schulkindern wachsen die Füße um ca. ein bis zwei Größen pro Jahr.
Kauft Schuhe am besten in der zweiten Tageshälfte. Auch bei Kleinkindern schwellen die Füße im Laufe des Tages an. Wenn die Schuhe also am Nachmittag gut passen ist man hier schon einmal auf der sicheren Seite.
Neben der Fußlänge ist aber auch die Fußbreite wichtig. Sollte euer Kind einen sehr breiten oder schmalen Fuß oder andere Besonderheiten wie z.B. einen hohen Span haben, empfiehlt es sich in einem gut ausgestatteten Schuhgeschäft mit einem WMS-Fußmessgerät die Kinderfüße messen zu lassen.

Welche Größen gibt es? Wie messe ich?

Das erste wichtige Maß ist die Länge des Fußes. Diese könnt ihr ganz einfach herausfinden, indem ihr die Füße eures Kindes auf eine Pappe stellt und den Fußumriss aufzeichnet. Bei den Zehen vergrößert ihr den Umriss um ca. zwölf Milimeter nach vorne. Schneidet ihr den Umriß aus, so habt ihr auch gleichzeitig eine Schablone, die ihr in den Schuh für eine Passprobe legen könnt. Der Abstand zwischen der Ferse und dem längsten Zeh (+zwölf Milimeter) ergibt die passende Schuhgröße. Leider fallen die Schuhgrößen bei den Schuhherstellern doch immer wieder unterschiedlich aus. Lest deshalb bitte unten den Absatz zu den Prüfmethoden. Eine Übersicht zu den Schuhgrößen habe ich für euch bei Wikipedia gefunden.

Material

Kinderschuhe sollten leicht und biegsam sein. Dies gilt besonders für die Sohle, damit den Kleinen das Abrollen leichter fällt. Schuhe unter dem Begriff “Lauflernschuhe” erfüllen diese Bedingung. Die Sohle sollte zudem rutschfest sein und selbst verständlich über keinen Absatz verfügen. Einlegesohlen mit stützenden Polstern gehören in keinen Kinderschuh. Die kleinen Füße brauchen für die natürliche Entwicklung Bewegungsfreiheit. Die Schuhe sollten wasserdicht aber gleichzeitig atmungsaktiv sein, so dass die Füße von kalter Nässe von außen geschützt sind aber es im Inneren des Schuhes nicht zur Bildung von Bakterien durch Schweiß kommt.

Prüfmethoden

Um die Größe des Schuhes zu überprüfen könnt ihr für jeden Fuß eine Pappe herstellen, die man in den Schuh legen kann (siehe oben). Sollte der Schuh eine Einlegesohle haben, so kann man diese ganz einfach herausnehmen und das Kind auf die Sohle stellen. Bei einem passenden Schuh sollte die längste Zehe vorne noch einen guten Zentimeter Luft haben. Etwas ungenau und nicht ganz sicher ist die “Daumendrückmethode”. Wenn euer Kind den Schuh angezogen hat, drückt ihr mit eurem Daumen von oben vor den großen Zeh. Man darf ihn nicht fühlen dürfen, da vor dem Zeh bis zur Spitze des Schuhes Luft sein soll. Es kann aber sein, dass euer Kind den Zeh ganz einfach einzieht, sobald ihr mit dem Daumen auf den Schuh drückt. Ich empfehle euch aus diesem Grund die Variante mit der Pappschablone.

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