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HOBEA-Germany Krabbelschuhe im Test

Kinderärzte und Orthopäden empfehlen bei Babys und Kleinkindern so lange wie möglich auf feste Schuhe zu verzichten. Barfußlaufen ist das beste für die optimale Entwicklung der kleinen Füße. Nun ist es in unseren Breitengraden nicht immer möglich barfuß herumzulaufen. Krabbelschuhe oder auch Lauflern- oder Babyschuhe genannt, sind für dieses Anforderungen eine gute Lösung. Sie bieten Wärme und Schutz und ihr flexibler Aufbau mit der weichen Sohle aus Leder ermöglicht ein Laufen, fast wie barfuß.

Krabbelschuhe gibt es von vielen verschiedenen Herstellern im Angebot. Oftmals findet man auch in Handarbeit hergestellte Schuhe zum Kauf. Wir haben die Krabbelschuhe von Hobea-Germany getestet. Diese haben im Vergleich mit den Angeboten der Konkurrenz einen vernünftigen Preis und scheinen laut Produktbeschreibung optimal auf die Kinderfüße angepasst zu sein. Die Produktion ist standardisiert und der Hersteller weiß genau, wo er seine Rohstoffe bezieht und woher diese stammen. Die Lauflernschuhe von Hobea haben außerdem einige Zertifikate, u.a. erfüllen die Schuhe den Öko-Tex Standard 100. Sie sind natürlich schadstoffgeprüft und frei von Giftstoffen. Gerade in den letzten Testberichten der Zeitschrift Ökotest haben Krabbelschuhe sehr schlecht abgeschnitten, deswegen ist es sehr wichtig hier auf einen verantwortungsbewussten Herstelltungsprozess zu achten.

Also haben wir im Hobea-Shop ein paar Krabbelschuhe bestellt, die uns in kurzer Zeit in einer angemessenen Verpackung nach Hause geschickt wurden. Das klappte schon mal sehr gut. Bei der großen Auswahl haben wir uns letzlich für das Modell “Schnecke” entschieden. Die Schuhe sind in einem kleinen Karton mit Sichtfenster verpackt. Auf der Rückseite gibt es noch ein paar Hinweise zum Aufbau und zur Größe der Schuhe.

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Copyright: babyspartipps.de

Punkt 1: Die Sohle

Die Sohle ist ganz weich und anschmiegsam. Dadurch ist sie sehr flexibel. Sie besteht aus echtem Wildleder und bietet somit sogar auf glatten Holz- oder Fliesenböden den Kindern einen festen Halt. In Krippen gibt es oft Linoleumböden, auch auf diesen kommen die Kleinen mit den Schuhen nicht ins Rutschen.

Punkt 2: Der Halt

Die Besonderheit am Krabbelschuh ist das geteilte Gummiband. Viele Krabbelschuhe haben ein Gummiband, dass rundum den Fuß verläuft. Hier kann es im Fersenbereich nicht selten zu Druckstellen kommen. Die Krabbelschuhe von Hobea haben an der Ferse nur das doppelt genähte, weiche Leder. Da drückt nichts, der Schuh passt sich dem Fuß sehr gut an. Er ist leicht an-und auszuziehen und hält sehr gut, auch im Spiel und beim Toben.

Punkt 3: Die Verarbeitung

Die Krabbelschuhe sind hochwertig verarbeitet. Die Nähte sind sehr genau und stabil, der Zuschnitt ist gleichmäßig. Die Qualität des Leders ist auch sehr hochwertig, so gibt es z.B. keine Unterschiede in der Dicke oder Beschaffenheit.

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Copyright: babyspartipps.de

Punkt 4: Die verwendeten Materialien

Die Schuhe sind aus echtem Rindsleder und Alcantara hergestellt. Alles hat einen natürlichen Geruch. Die Kappe des Schuhes ist an der Innenseite mit einer Schicht Alcantara (ein Mikrofaserstoff) verstärkt, so dass die Schuhe wirklich sehr robust sind und lange halten. Das Leder an der Kappe und im Fersenbereich ist an der Oberfläche glatt, so dass man es auch leicht reingigen kann. Die Schuhe sind atmungsaktiv und es kommt nicht zu Schweißfüßen.

Punkt 5: Das Design

Im Online-Shop gibt es eine riesige Auswahl an verschiedenen Farben und Motiven. Diese sind wirklich niedlich gestaltet und man hat die Qual der Wahl. Vom Pirat bis zur Prinzessin, Flugzeug oder Blume bis hin zum neutralen, z.B. sportlichen Design ist alles vertreten. Hier kommt jeder Geschmack auf seine Kosten.

Punkt 6: Die Pflege

Der Schuh ist ganz pflegeleicht. Sollte die Oberfläche mal schmutzig geworden sein, so kann man sie ganz einfach mit einem feuchten Tuch abwischen. Auf die Heizung oder in den Trockner sollte der Schuh nicht, da sonst das Leder nicht so schön geschmeidig bleibt. Mit Schuhcreme oder sonstigen Mitteln braucht man den Schuh nicht behandeln. Das ist auch gut, da die Kleinen den Schuh auch gerne noch einmal mit dem Mund untersuchen.

Punkt 7: Die Haltbarkeit im Dauereinsatz

Wir haben die Schuhe nun mehrere Wochen in der Krippe im Einsatz. Sie sehen immer noch gut aus, es ist nichts kaputt gegangen und unsere Tochter ist sehr zufrieden. Was will man mehr?

Fazit:

Wir können diese Krabbelschuhe aufgrund der guten Passform, den verwendeten Materialien und der Haltbarkeit sehr weiterempfehlen. Einen Überblick über das Angebot bekommt ihr im Hobea-Shop. Dort könnt ihr auch bestellen. Hobea bietet euch übrigens an, die Schuhe kostenfrei umzutauschen, falls sie nicht passen sollten und ihr eine andere Größe braucht.

Was man allgemein beim Kauf von festen Kinderschuhen beachten sollte, könnt ihr in einem weiteren Bericht nachlesen.

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Was man beim Kauf von Kinderschuhen beachten sollte…

Passende Kinderschuhe sind für die Entwicklung unserer Kinder besonders wichtig. Zu kleine, zu große oder auf andere Weise schlecht passende Schuhe können Wachstums- und Haltungsschäden verursachen. Gerade Kleinkinder melden sich nicht bei Mama oder Papa, wenn der Schuh drückt. Was muss man also rund um das Thema Kinderschuhe beachten?

Die Schuhe müssen passen!

Bei zu kleinen Schuhen kommt es zu Fehlstellungen der Zehen, bei zu großen Schuhen verkrampfen sich die Füße um Halt im Schuh zu finden. Kinderfüße wachsen schnell, man sollte deshalb die Länge des Fußes regelmäßig nachmessen. Bei Kleinkindern bis zu drei Jahren empfiehlt es sich dies alle sechs Wochen zu tun. Bei Kindern im Alter von drei bis sechs Jahren sollten die Schuhe alle vier Monate kontrolliert werden. Bei Schulkindern wachsen die Füße um ca. ein bis zwei Größen pro Jahr.
Kauft Schuhe am besten in der zweiten Tageshälfte. Auch bei Kleinkindern schwellen die Füße im Laufe des Tages an. Wenn die Schuhe also am Nachmittag gut passen ist man hier schon einmal auf der sicheren Seite.
Neben der Fußlänge ist aber auch die Fußbreite wichtig. Sollte euer Kind einen sehr breiten oder schmalen Fuß oder andere Besonderheiten wie z.B. einen hohen Span haben, empfiehlt es sich in einem gut ausgestatteten Schuhgeschäft mit einem WMS-Fußmessgerät die Kinderfüße messen zu lassen.

Welche Größen gibt es? Wie messe ich?

Das erste wichtige Maß ist die Länge des Fußes. Diese könnt ihr ganz einfach herausfinden, indem ihr die Füße eures Kindes auf eine Pappe stellt und den Fußumriss aufzeichnet. Bei den Zehen vergrößert ihr den Umriss um ca. zwölf Milimeter nach vorne. Schneidet ihr den Umriß aus, so habt ihr auch gleichzeitig eine Schablone, die ihr in den Schuh für eine Passprobe legen könnt. Der Abstand zwischen der Ferse und dem längsten Zeh (+zwölf Milimeter) ergibt die passende Schuhgröße. Leider fallen die Schuhgrößen bei den Schuhherstellern doch immer wieder unterschiedlich aus. Lest deshalb bitte unten den Absatz zu den Prüfmethoden. Eine Übersicht zu den Schuhgrößen habe ich für euch bei Wikipedia gefunden.

Material

Kinderschuhe sollten leicht und biegsam sein. Dies gilt besonders für die Sohle, damit den Kleinen das Abrollen leichter fällt. Schuhe unter dem Begriff “Lauflernschuhe” erfüllen diese Bedingung. Die Sohle sollte zudem rutschfest sein und selbst verständlich über keinen Absatz verfügen. Einlegesohlen mit stützenden Polstern gehören in keinen Kinderschuh. Die kleinen Füße brauchen für die natürliche Entwicklung Bewegungsfreiheit. Die Schuhe sollten wasserdicht aber gleichzeitig atmungsaktiv sein, so dass die Füße von kalter Nässe von außen geschützt sind aber es im Inneren des Schuhes nicht zur Bildung von Bakterien durch Schweiß kommt.

Prüfmethoden

Um die Größe des Schuhes zu überprüfen könnt ihr für jeden Fuß eine Pappe herstellen, die man in den Schuh legen kann (siehe oben). Sollte der Schuh eine Einlegesohle haben, so kann man diese ganz einfach herausnehmen und das Kind auf die Sohle stellen. Bei einem passenden Schuh sollte die längste Zehe vorne noch einen guten Zentimeter Luft haben. Etwas ungenau und nicht ganz sicher ist die “Daumendrückmethode”. Wenn euer Kind den Schuh angezogen hat, drückt ihr mit eurem Daumen von oben vor den großen Zeh. Man darf ihn nicht fühlen dürfen, da vor dem Zeh bis zur Spitze des Schuhes Luft sein soll. Es kann aber sein, dass euer Kind den Zeh ganz einfach einzieht, sobald ihr mit dem Daumen auf den Schuh drückt. Ich empfehle euch aus diesem Grund die Variante mit der Pappschablone.

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